Salomo war ein weiser Mann

Salomo war ein weiser Mensch, wenn man der Legende glauben darf.
Salomo hielt Gericht, zwei Mütter kamen zu ihm, die sich um ein Kind stritten. Beide sagten es sei ihres.
Salomo liess einen Kreidekreis auf den Boden zeichnen, und das Kind in die Mitte stellen.
Die Mutter, die das Kind aus dem Kreis herauszieht, der sollte das Kind zugesprochen werden.
Die Mütter nahmen ja ein Arm des Kindes und zerrten so gut es ging, nach beiden Seiten.

Dem Kind tat es weh, so zerrissen zu werden. Die Frau aber, der das Kind am meisten ans Herz gewachsen war, konnte das Leiden des Kindes nicht ansehen. Traurig liess sie los um dem Kind nicht noch mehr Schmerzen zuzufügen. Die andere Mutter zog es triumphierend aus dem Kreidekreis. In dem Wissen es jetzt ganz für sich zu haben.

Doch Salomo war weise, er hielt sich nicht an sein Wort. Er sah das Leid der wirklichen Mutter, ob es die wahre Mutter war, es sei dahingestellt. Er sah, dass sie das Kind so sehr liebte, ihm keine Schmerzen zufügen konnte, und es deshalb aufgab.
Deshalb sprach er ihr das Kind zu. Die Zerrmutter musste verzichten.
Vielleicht nicht gut von Salomo, sich nicht an seine eigenen Worte zu halten, aber dennoch eine Weise Entscheidung.

Kinder sollten niemals instrumentalisiert werden, wenn Paare sich trennen. Wie es oft genug geschieht. Kein Elternteil sollte an dem Kind zerren, es versuchen auf seine Seite zu ziehen. Den Partner, die Mutter oder den Vater beim Kind schlecht machen. Das Kind sollte sich selbst ein Bild machen und nicht in die Auseinandersetzungen mit hineingezogen werden.

Und auch in der Liebe wird es wohl ähnlich sein, wer liebt zerrt nicht. Versucht nicht den anderen zu zerreissen. Zwingt ihn nicht. Lässt ihn aus Liebe dann eher gehen.


14.6.08 03:27, kommentieren

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Die Natur gibt

Gern und dankbar nehme ich hin,
was die Natur für mich getan hat;
ich finde mich damit ab und schicke mich darein.
Sie ist eine grosse allmächtige Spenderin;
Unrecht tut, wer ihre Spende ablehnt,
sie unwirksam macht und sie verfälscht:
gib dich zufrieden!
Die Natur hat alles gut gemacht.
" Alles was der Natur entspricht ist wertvoll. "

Zitat: Michel de Montaigne ( 1533 - 1592 )

Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

17.4.08 04:37, kommentieren

Viagra feiert 10 jährigen Geburtstag

Viagra, feiert 10 jährigen Geburtstag.

Ursprünglich forschte der Arzneimittelhersteller Pfizer, an einem Medikament um die Blutzufuhr zum Herzen zu steigern. Dieses war wohl nicht so wirklich erfolgreich, aber sie bemerkten dass das Medikament die Blutzufuhr zu anderen exponierten Stellen bei Männern steigerte.

Nannten die kleine blaue Pille Viagra und brachten sie als Potenzmittel, vor genau 10 Jahren, auf den Markt..Inzwischen ist es das weltweit bekannteste Medikament.

Dieses kleine Pille spülte dem Konzern Pfizer Riesengewinne in die Kassen. Alleine im letzten Jahr 1,1 Milliarden Euro. Mit der Potenz der Männer lässt sich scheinbar trefflich Geld verdienen.

 Ob die beteiligten Frauen da immer und in jedem Fall glücklich drüber waren, ist eine andere Frage. Nebenbei bemerkt, seit es Viagra gibt, ist die Rate an Geschlechtskrankheiten kalifornischer Rentner stark angestiegen Einige behaupten Viagra habe Ehen gerettet, andere behaupten das Gegenteil.

Fluch oder Segen liegen wie so oft dicht beieinander. Gratulieren brauchen wir wohl nicht. Mir hat Viagra viele Spammails in meiner Mailbox eingebracht. In denen es von irgendwelchen dubiosen Menschen beworben wird, mit noch billiger, noch besser. Es hat den Nebeneffekt, dass sich schon meine Augenmuskeln versteifen, wenn ich diese Mails nur sehe. Da ist dann immer löschen angesagt.

Mir persönlich wäre es wesentlich lieber, hätte Pfizer ein Medikament gegen Krebs entwickelt. Welches wirklich wirkt und wenig Nebenwirkungen hat. Aber damit liesse sich wohl nicht so viel Geld verdienen, zumal dann die ganzen anderen Einnahmen des Wirtschaftsfaktors Krebs wegfallen würden. Von den Krankenhausaufenthalten, über Medikamente, Chemo, Bestrahlung,Schmerzmittel, bis hin zur Therapie und Rehamassnahmen. Dieses alles verspricht wohl höhere Einnahmen als ein wirkungsvolles Medikament gegen diese Geisel unserer Zeit.

2 Kommentare 30.3.08 23:04, kommentieren

Das gedicht vom Löwenzahn

Der Löwenzahn

Der Löwenzahn tief in der Erde sass,
es macht ihm wirklich keinen Spass.
Der Winter war kalt und so lang,
manchmal wurde ihm schon bang.

Er fragte, ob er noch einmal nur,
sehe der Wiese grün Natur.
Um sie mit seinem gelb zu tupfen,
da tat ein Sonnenstrahl ihn zupfen.

Rasch trieb er aus an diesem Tage,
er wollte blühen keine Frage.
Dies gelang ihm auch recht schnell,
sein Gelb über die Wiese strahlte hell.

Im Alter wurde er weissgrau,
des Weges kam ein Kind und ein Frau.
es nahm die Blume pustend in die Hand,
die Fallschirme flogen weit durchs Land.

Ein lachen des Kindes folgte ihnen,
denn bald werden sie wieder grünen.
Von neuem sie am Wege stehen,
darauf warten, dass wir vorübergehen.

Kategorie fünf Minuten instant Gedicht.

2 Kommentare 6.3.08 04:54, kommentieren

Ende einer Liebe


Im Meer des Liebeskummers ertrunken.
Im Sumpf des Selbstmitleids versunken.

Auf fremden Wegen ging dahin der Lebenssinn,
Die ganzen Träume gingen mit, wo sind sie hin?

Alles Dunkel, die Sonne scheint nicht mehr,
das ganze Leben scheint sinnlos und leer.

Leben wird grau und einerlei,
Was mal war, es brach entzwei.

willst nie wieder in die Augen der Liebe sehen,
glaube mir, auch dieses wird vergehen.

Aus der Kategorie 5 Min. Instant Gedicht. ;-)

9.2.08 23:55, kommentieren

Die Quelle alles Schönen und Guten

Ein frohes, heiteres Gemüt ist die Quelle
alles Edlen und Guten, das Grösste und Schönste, was je geschah, floss aus solch einer Stimmung.
Kleine düstere Seelen, die nur die Vergangenheit betrauern und die Zukunft fürchten, sind nicht fähig, die heiligsten Momente des Lebens zu fassen, zu geniessen und zu wirken, wie sie sollten.
Erinnerung scheint ihnen nicht süsse und Zukunft nicht tröstend.

( Zitat: Schiller )

Ist es wirklich so, wie Schiller es sagt? Kommt das Grösste und Schönste nur aus einem heiteren Gemüt? In der Kunst, wurden auch unvergleichliche Werke geschaffen, von Künstlern deren Gemüt nicht gerade heiter war. Sonst hätten sie sich Beispielsweise kein Ohr abgeschnitten.
Über den Holztisch samt Hut, wird Joseph Beuys wahrscheinlich selbst gelacht haben. Aber ob es ein grosses Werk war, bezweifel ich.
Wie sieht es in den anderen Bereichen, in der Politik, Naturwissenschaft, Architektur usw. aus? Recht hat Schiller aber wohl, wenn er sagt, wer die Vergangenheit betrauert und die Zukunft fürchtet, der kann die heiligen Momente des Lebens nicht erfassen. Denn die Scheuklappen ihres Denkens, würden diese Möglichkeiten nicht erkennen können, nicht erfassen und verstreichen lassen.


18.1.08 02:39, kommentieren

Aldi Brüder verarmen

 

Bisher galt Karl Albrecht noch als drittreichster Mensch der Welt. Jetzt befindet er sich nicht einmal mehr unter den ersten Zehn.

Sozialhilfe wird er wohl trotzdem nicht beantragen, sich auch nicht in der Schlange vor der Suppenküche einreihen müssen..

Denn Karl Albrecht sein Vermögen wird immer noch auf etwa 20 Milliarden US Dollar geschätzt. Das seines Bruders auf etwa 15 Milliarden US Dollar.. Ja, der Aldi ist auch nicht mehr was er einmal war. Lidl und Penny wollen mitmischen.
Zusammen besitzen die Aldi Brüder somit etwa
24 Milliarden Euro.

Im Durchschnitt besitzt jeder Deutsche ein Vermögen von 125.000 Euro.
Also ganz einfach. Die Aldi Brüder sind vermögensmässig so viel wert, wie 200.000 Durchschnittsdeutsche. Lebten sie in einer 200.000 Einwohnerstadt, dürften nur die Gebrüder Albrecht alleine etwas besitzen, um den Durchschnitt hinzubekommen. Alle anderen hätten nichts.

So ist es eben mit dem Durchschnitt, wenn wenige viel haben, müssen sehr viele wenig oder auch garnichts haben.
Ist doch gerecht verteilt, oder?

1 Kommentar 18.1.08 02:32, kommentieren