Es ist erstaunlich

Wieviele Menschen im Netz nach ihrer Jugendliebe suchen.

Wie sehr dann diese alte Vertrautheit und Verliebtheit wieder da ist, wenn sie ihre Jugendliebe ausfindig gemacht haben.
Welch ein emotionales Durcheinander bei den Betroffenen herrscht, wenn sie sich, teils nach 40 Jahren, dann wiedersehen.

Aber auch welche Nähe noch vorhanden sein kann, nach so langer Zeit in denen ihre Leben verschiedene Wege gingen und doch die Sehnsucht nach dem andern immer irgendwie ein Begleiter war.


Falls beide zu diesem Zeitpunkt des Wiederfindens zufällig gerade Single sind, vereinfacht es die Sache.
Schwieriger aber ist es, wenn einer der beiden gebunden ist.
Heimlichkeiten beginnen, Überlegungen den langjährigen Partner wegen der Jugendliebe zu verlassen werden angestellt.

Wer von den heute 15 bis 20 Jährigen kann sich schon vorstellen, seine jetzige grosse Liebe nach einer eventuellen Trennung, in 20 oder 40 Jahren zu suchen, vielleicht um erneut mit ihm oder ihr zusammenzukommen.

Nachzulesen sind solche Schicksalsträchtigen Begegnungen in den über 200 Kommentaren
auf der Seite
gedanken_oder_fragen/verliebt in Jugendliebe


Die Kommentare dort sprechen von grossen Gefühlen, von Glück und Freude, aber auch von Gefühlsverwirrungen und Enttäuschungen.
Jeder erlebt das Wiedersehen mit seiner grossen Jugendliebe wohl auf einer anderen Art. und Weise.

Falls ihr Erfahrungen mit der Suche oder dem Finden der grossen Jugendliebe gemacht habt, würde ich mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen dort auf dem Blog in einem Kommentar auch mitteilen würdet.

1 Kommentar 18.2.11 08:42, kommentieren

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Goethe und der Hass

Der Hass ist eine lästige Bürde;
Er senkt das Herz tief in die Brust hinab
und legt sich wie ein Grabstein schwer auf alle Freuden.

Zitat: Johann Wolfgang von Goethe
( Elpenor)

1 Kommentar 18.2.11 08:06, kommentieren

Im Schein der Kerzen

Im Schein der Kerzen
sieht vieles weicher aus.
Und manches scheint geheimnisvoller,
in diesem milden Licht betrachtet.

So hat die frühe Dunkelheit
auch ihre schönen Seiten.
November, Dezember,
die zwei Lichtmonate.

Auch wenn die Dunkelheit uns umfängt,
die Kälte sie bleibt draussen.
Im Kerzenschein der Wunder viele,
des milden Lichtes Spiele.

1 Kommentar 21.11.09 12:24, kommentieren

Fragen

Wer fragt ist ein Narr für fünf Minuten,
wer nicht fragt ist ein Narr für immer.


( chin. Sprichwort )
Wie wahr, wie wahr, kann ich da nur sagen.

1 Kommentar 29.8.09 13:51, kommentieren

Der Wert eines Menschen

Eine Sache wird nicht wertvoller durch eine tolle Verpackung.
Es kommt immer auf den Inhalt an.
Beim Einkauf lassen wir uns manchmal von der Verpackung und dem was versprochen wird täuschen. Die "Enttäuschung" ist dann gross, wenn wir sehen es war nur der Schein auf den wir hereinfielen.

Bei Menschen kann es ähnlich sein.
Weshalb lassen wir uns auch da von Äusserlichkeiten täuschen?
Bemessen den Wert eines Menschen nach seinem Einkommen, nach seiner Kleidung, nach den Dingen die er besitzt? Weshalb ist das wichtig?
Es sagt doch so gut wie garnichts über den Wert, das Innere eines Menschen aus, dieses alles was ihn umgibt.
Einen Hund mögen wir, weil er so ist, wie er ist, nicht weil er ein teures Halsband trägt. Ein Pferd wird nicht edler, durch teures Zaumzeug. Das wissen wir. .
Doch beim Menschen schauen wir oft,
(zu oft?) auf das äussere um daraus auf das innere zu schliessen.
Was uns oftmals zu Fehlurteilen über die Persönlichkeit bringt.

Michel de Montaigne sagte einmal:
"Nehme dem Menschen sein Gut, sein Vermögen, seine Stellung, stelle ihn dir nur im Hemd vor, dann weisst du welchen Wert er hat.

Der kleine Prinz würde sagen, 'Nur mit dem Herzen sieht man gut".
Das Herz sieht nicht das Äussere, das Herz sieht das Innere. Den wahren Wert.

2 Kommentare 15.7.09 20:10, kommentieren

Blogigo.de zum 1.Mai down

Blogigo ist zur Zeit nicht erreichbar.

Bei Aufruf von Blogigo.de erscheint die Meldung:

We're verry sorry.
This blog site is down due system maintenance for better service for your till 2009-050-02 23:59:59 CEST.

Da müssen die Maifeiertage ohne Blogigo und das Bloggen dort laufen. Schade!

Bleibt nur zu hoffen, dass Blogigo am 03.05. wieder am Netz und erreichbar ist.
Denn diesesmal hatte ich mir meinen Blog nicht gesichert.


Allen Blogigo Usern und Nichtusern wünsche ich schöne Maifeiertage.






In der letzten Zeit machten sich etliche Spamblogs auf Blogigo breit, die nicht AGB konforme Inhalte verbreiteten.
Vielleicht ist ja dieses mit ein Grund dafür, den Server für etwas über zwei Tage abzuschalten.

3 Kommentare 30.4.09 21:44, kommentieren

Das A und O in einer Beziehung, oder besser gesagt, Nichtbeziehung

Er nimmt sich die Freiheit. Will frei leben, sein Leben geniessen. Klar, er hat das Recht dazu, kann ja machen was er will. Man gönnt es ihm auch. Er ist ja ein eigenständiger Mensch.

Soll er doch, denkt man sich. Man will warten, sagt man, warten bis er zurückkommt. Dann wird man dasein, den Weg mit ihm gemeinsam weitergehen, den er jetzt im Moment nicht mehr mit einem gehen will.

Doch tief drinnen fühlt es sich anders an.

Da tobt die Eifersucht, Wut und Hass. Diese Angst ohne ihn nicht lebensfähig zu sein, ohne ihn nicht mehr wirklich zu leben. Nur noch zu hoffen und zu warten. 

Worauf? Auf bessere Zeiten? Doch werden sie kommen?

Das ihn und er könnnte man auch durch ein sie ersetzen, denn auch Frauen nehmen sich diese Freiheit, frei sein zu wollen. Auch sie verlangen oder wünschen, dass der Partner dann auf sie wartet. Dass er da ist, wenn das neue nicht das halten sollte, was es verspricht. Warten, worauf? Auf das alleine lebensfähig zu sein, braucht man nicht zu warten. Man ist es, nur erkannt werden muss es noch.

 Das ist das A und O ansich, wie ich finde. Diese Erkenntnis auch ohne ihn lebensfähig zu sein.

Sogar gut lebensfähig zu sein.
Zusammen sein, nicht weil man den anderen braucht, ohne ihn meint nicht leben zu können, ohne ihn nichts zu sein, sondern aus Liebe. Nur aus Liebe. Nicht aus Abhängigkeit.


Dieses andere, er ist frei, er kann machen was er will, ist verstandesgemäss richtig und gut zu erfassen. Doch meistens spielen die Gefühle dann bei diesem Spiel nicht mit. 
Und weshalb auch, es wäre einseitig. Er geniesst seine Freiheit, weil er es so möchte, wie du sagst. Weshalb sollst du dann nicht deine auch geniessen. Weshalb dann warten, bis er genug genossen hat und eventuell wieder ein Stück weit mit dir den Weg gehen will. 
Warten hat so etwas wie auf Abruf bereitstehen. Er wartet nicht, er geniesst, wie du sagst. . Weshalb willst du warten?
Dein Leben ist nicht von ihm abgängig, sagst du. Lebst du es aber auch so. 
Denn warten macht abhängig. Warten lässt das Leben vorbeiziehen. Warten überlässt die Entscheidung über unser Leben dem anderen. Dabei sollten wir uns doch so nahe sein, dass wir über unser Leben und was geschieht selbst entscheiden.

1 Kommentar 28.2.09 22:13, kommentieren